Ortsgruppe des Odenwaldklubs

               Wanderberichte zu den erfolgten Wanderungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderbericht über die23. Wanderung – Kulturwanderung – am Samstag, dem 25.08.18 ins Johannisviertel

Mit 41 Teilnehmern war diese Kulturwanderung sehr stark belegt. Zusammensetzung:  15  Falken, 19 Falkinchen und 7 Gäste. Treffpunkt war der Schloßgartenplatz vor dem Eingang der Kathol.Kirche St. Elisabth.

Hier hatte uns Wolfgang Jakob den Schlüssel zum Betreten der Kirche besorgt, zumal die Mehrheit der Anwesenden noch nie in diese Kirche Zugang fanden. Wolfgang und Günter haben zur Kirche selbst einige Worte gesprochen, wobei hervorzuheben war, der wunderbar geschnitzte Altar von 1905 ( die Kirche wurde 1905 erstellt) mit dem  höchsten Kirchturm Darmstadts.

 Lothar nahm dann sofort die Gelegenheit wahr und begrüßte alle Teilnehmer im Namen des WCF.

Nach dieser Voreinlage  querten wir die Schloßgartenstr. in Richtung Prinz Georgsgarten vorbei am Porzellan-Schlößchen  und dem Prinz-Georgspalais direkt in den Herrngarten zu Günters Pseudonüm dem „Riwwelmaddhes“  mit entsprechenden  Erläuterungen zu den einzelnen so eben erwähnten Kulturdenkmälern.

Danach ging es hinweg über die Frankfurter Str. in unser eigentliches Ziel, das Johannisviertel.

Zur Geschichte. Das Johannisviertel ist eines der kleineren Viertel Darmstadts. E erstreckt sich über ca 37 Hektar und wird umschlossen  von der Kasino-, der Frankfurter- und der Bismarckstr. Das Bild des Viertels setzt sich zusammen aus dem überwiegend gründerzeitlichen Bauwerken, vereinzelten Resten der Landhausbebauung entlang der Frankfurter –Str.  und Neubauten der Nachkriegszeit. (z.B.:  am Alicenplatz , in der Kahlert- und Wihelm-Leuschner.Str.)

Bis zum Bau der Johanniskirche trug das Viertel den Namen  seines Bebauers: Heinrich Blumenthal.

Diese Viertel war eine typische Stadterweiterung Ende des 19. Jahrhunderts. mit 3- 4 geschossiger Bebauung. Stilanleihen aus Gotik, Renaissance und Jugendstil sind heute noch klar zu erkennen.

Blumenthal  gründete zum Zwecke der Erstellung dieser Bauvorhaben gemeinsam mit Carl Parkus, Direktor der  Bank für Handel und Industrie in Darmstadt eine Baugesellschaft.

Der erste Bauabschnitt war der architektonisch Prestigeträchtigere. Hier wohnten rund um die Frankfurter und heutigen Wilhelm-Leuschner-Str. höhere Beamt, Offiziere, Aristokraten, Kaufleute, Unternehmer und leitende Angestellte mit Ihren Familien.

In den krisenhaften  1880er Jahren ruhte die Bautätigkeit fast völlig. Erst ab den 1890er Jahren ging es wieder rund und die Bautätigkeit nahm rapide zu. Um 1900 erreicht die Bebauung die Kasinostr. und damit das Ende ihrer Ausdehnungsmöglichkeiten. In diese Wohnungen  zogen vorwiegend Arbeiter aus dem jenseits der Straße entstehenden Industriegebiet ein. Die Blumenthalstr. wurde im 3. Reich umbenannt in (verlängerte) Kasinostr. Der neue Stadtteil wurde auch an die städtischen Verkehrsmittel  angebunden, und zwar zunächst die Anbindung an die Linie der Dampfstraßenbahn entlang der Frankfurter Str. Später auch die Linie 5, die nach 1945 vom Ostbahnhof zur Heinheimerstr. führte.

Wichtige Gebäude: Nicht unerwähnt sollte bleiben : der Louvre, die Schulen allesamt und die Kirche. Im Louvre selbst wohnte Blumenthal und der erste hauptamtl. Oberbürgermeister Darmstadts Albrecht Ohly.

An all diesen erwähnenswerten Bauten sind wir vorbei gekommen  mit vielen Erläuterungen durch Günter .

Bevor wir unsere Schlußrast in der Kahlertstr.1 , das Sardegna gegen 13.00 Uhr erreichten,  bedankte sich unser 1. Vors. Chris Schlender bei den Organisatoren dieser Kulturwanderung

Das mußte jetzt alles etwas rascher gehen, denn Alle hatten Hunger und nicht zuletzt erheblichen Durst. 

Die Organisatoren Günter Körner, Lothar Bund und Wolfgang Jakob. 

P.S.: Sofern weitere infos zu dieser Kulturwanderung benötigt werden, bitte unser Mitglied  Günter Körner ansprechen oder auch Lothar

Wanderbericht über die 26. Wanderung am Sonntag, dem 26.10.2018

Von Weinheim nach Lützelsachsen, durch den Exotenwald 

Diese Wanderung, die sich in eine „A“ und in eine „B“-Wanderung teilte, war für 27 Teilnehmer von Interesse – davon waren 14 Mitglieder und 13 Gäste. 

Um 8.30 Uhr fuhren ab Hauptbahnhof die angemeldeten Teilnehmer mit weiterem Zustieg in Darmstadt-Süd und in Eberstadt mit  der Regionalbahn nach Weinheim.

Hier begrüßten die Wanderführer Lothar Bund, Christlieb Schlender und Herbert Reininger die Wanderer und insbesondere unser neues Wanderehepaar Beate und Rolf Niederlohmann.

 Im kulturellen Anhang wurde dann am Marktplatz von Weinheim einiges über die Historie dieser mittelalterlichen und wunderbar erhaltenen Stadt berichtet, weiter über die St Laurentiuskirche, über die Wachenburg und die Windeck, ebenso über den Hermannshof, bevor die Wandergruppe durch den Schloßhof des Berckheimschen Schlosses in den Schlosspark ging.

Hier teilte sich die Wandergruppe. Die Gruppe „B“ wanderte mit Herbert Reininger den „B“(Blütenweg) nach Lützelsachsen. Herbert hat  hierzu einen gesondert  einen kleinen Bericht verfasst.

Die „A“ Gruppe folgte ab jetzt der mit der „Roten Markierung“ versehenen Route durch den Exoten  Wald.

Exotenwalt, eine kleine Erläuterung.

Es ist eine Anpflanzung von z.Teil weltweit wachsenden Bäumen auf einer Fläche von ca. 60 ha und damit eines der größten Arboreten Europas. Wo sonst in Parks immer nur einzelne Exemplare gezeigt werden, sind hier ganze Waldstücke mit einer Baumart bepflanzt.

Von den ursprünglich 150 gepflanzten unterschiedlichen Baum- und Straucharten sind etwa nur noch 50 übrig geblieben. Bei den vielen hochwachsenden Mammut Bäumen konnte man leicht einen starren Hals bekommen, aber eine kleine Pause in einer Hütte mit entsprechenden Getränken begradigte wieder alles. Nach dem wir die sehr verschlungenen Wege des Exotenwals wieder verlassen hatten, kamen wir auf den Blütenweg, der uns dann Richtung Lützelsachsen führte. Hier kurz vor den ersten Häusern trafen wir durch Zufall unsere „B“-Gruppe, die gerade eine Pause machte.

Gemeinsam führte uns dann der Weg durch Lützelsachsen und weiter in die Rheinebene. 

Am Bahnhof vorbei erreichten wir unser Endziel, die Südtiroler-Törggele-Stube. Hier konnten wir unseren Flüssigkeitsbedarf decken und für unser Hungergefühl gab es auch genügend auf der Speisekarte. Eine empfehlenswerte  rustikale Gastlichkeit, wie alle empfanden.

Um 16.44 Uhr fuhren alle gut gestärkt ab Bahnhof Lützelsachsen wieder nach Darmstadt.   

Die Sonne hat es an diesem Tag  verstanden sich bedeckt zu halten  und die wenigen Tropfen Regen am Ende der Wanderung wurden von allen lächelnd zur Kenntnis genommen.

Es waren insgesamt zwar nur 10 km für die „A“-Gruppe und ca. 8 km für die „B“-Gruppe, aber heute Stand das Kulturverständnis im Vordergrund.  

 Die Wanderführer: Lothar Bund, Christlieb Schlender und Herbert Reininger

 

 

Wanderbericht zur 29. Wanderung am 04.11.2018 

Treffpunkt war am Sonntag um 7.20 Uhr im Hauptbahnhof. Mit der Bahn fuhren wir um 7.35 Uhr nach Niedernhausen.

Dort begrüßten die Wanderführer Wolfgang  Nichelmann und Michael Wambold die Teilnehmer, drei Mitglieder und acht Gäste.

Die Gruppe startete um 9.10 Uhr, immer dem Taunus Höhenweg folgend, stetig bergauf in Richtung Kellerskopf (474m). Leider war der Himmel wolkenverhangen und die Fernsicht durch Dunst relativ schlecht, sodass wir Wiesbaden nur schemenhaft erkennen konnten.

Um 10.30 Uhr erreichten wir die Wilhelm Bausch Hütte, die zur Frühstücksrast einlud.

Die Wanderführer hatten etwas Hochprozentiges  zur Stärkung anzubieten, was dankend angenommen wurde.

Weiter ging es dann, zum Teil über schmale Wege, vorbei an Erbsenacker nach Wildsachsen zur Mittagsrast im Gasthaus zum Dorfkrug. Dort kamen wir gegen 12.40 Uhr an.

Nach gutem Essen verließen wir die gastliche Stätte gegen 14.20 Uhr, um in Lorsbach den Zug 16.15 Uhr nach Darmstadt zu erreichen.

Zuerst mit dem roten Strich, dann dem schwarzen Punkt folgend, wanderten wir vorbei an Langenhain mit dem Bahai-Tempel, dann zum Teil steil bergab bis zum Bahnhof Lorsbach. Dort kamen  wir um 15.55 Uhr an.

Beim Aussichtsturm kurz vor Lorsbach dankte Wanderfreund Rolf Wegner den Wanderführern für die doch etwas anstrengende aber schöne Taunuswanderung.

Die Bahn um 16.15 Uhr brachte uns wieder zurück nach Darmstadt. 

Die Wanderführer: Wolfgang Nichelmann und Michael Wambold

Wanderbericht zur ersten Wanderung  am 08. Januar 2019 

Ein ungewöhnlicher Termin, erstmals an einem Dienstag, den 08.Januar 2019.Als Treffpunkt war das Vivarium ausgewählt.

Hier trafen sich um 9 15 Uhr, 12 Mitglieder und 6 Gäste.

Die Wanderführer Dedi Müller u. Horst Spieß begrüßten die Wandermutigen, noch bei Sonnenschein, wünschten ein gutes neues Jahr sowie eine schöne Auftakttour.

Punkt 9 31 Uhr, wie geplant, gingen wir los auf den Weg Richtung Fischteiche und Darmbachquelle.  An der Quelle und dem Oberjägermeisterteich machten wir eine Pause, um mit Herzkranzgefäßerweiterungströpfchen den einsetzenden leichten Regen besser zu ertragen.

Nach der Pause ging es auf gutem Weg zum Forsthaus „Eiserne Hand“ und weiter nach Roßdorf zur geplanten Mittags- und Schlussrast, wo wir um 12°° Uhr eintrafen. 

An der Quelle und am Forsthaus wurden betreffend Erläuterungen gegeben. Vor Roßdorf dankte unser 1. Vorsitzender Christlieb Schlender für diese schöne Auftaktwanderung. Im Restaurant „Schützenhof “ sehr gut bewirtet und zu frieden brachen wir um 14°° Uhr auf zur Bushaltestelle Rathaus mit direkten Anschluß nach Darmstadt auf und die erste Wanderung war Geschichte. 

Die Wanderführer: Dedi Müller und Horst Spieß

Wanderbericht zur 5. Wanderung am 16.02.2019 von Eberstadt nach Seeheim 

Von der Straßenbahn-Haltestelle Eberstädter Friedhof starteten 15 Mitglieder und 10 Gäste zu einer Halbtagswanderung auf dem Blütenweg nach Seeheim. Die Reiningers begrüßten die Gäste bei herrlichem Sonnenschein. Östlich des Friedhofs bogen wir auf den Blütenweg ein, der uns leicht ansteigend bis nach Malchen führte. Beim Bergaufgehen in Malchen ging es an der 500jährigen Linde vorbei auf den ehemaligen Randweg. Diesem folgten wir bis wir wieder auf den Blütenweg trafen. An einigem sonnigen Plätzchen legten wir eine kurze Rast ein. Nach kurzer Zeit erreichten wir Seeheim. Kurz vor Erreichen unseres Ziels dankte Christlieb Schlender den beiden Wanderführern für die kurze, aber sehr schöne Wanderung. In Seeheim kehrten wir im Gasthaus „Zum Löwen“ ein und fuhren dann um 15.15 Uhr mit der Straßenbahn nach Darmstadt zurück. 

Die Wanderführer: Herbert und Renate Reininger

Wanderbericht zur 6. Wanderung am 24.2.2019 nach Frankfurt 

Um 10.05 fuhren 21 Mitglieder und 10 Gäste mit der S3 in Richtung Frankfurt. In Louisa stiegen wir aus. Hier begrüßten  die Wanderführer Herbert und Renate Reininger die große Teilnehmerschar,

Durch den Frankfurter Stadtwald wanderten wir in Richtung Oberschweinstiege. Unterwegs passierten wir das Königsbrünnchen. An der Oberschweinstiege umrundeten wir den Jakobiweiher und legten an einer Hütte eine Frühstücksrast ein. Dann ging es weiter durch den Wald, bis wir auf die Darmstädter Straße stießen und durch Sachsenhausen gingen bis zu unserem Ziel, dem „Gemalten Haus“. In diesem bekannten Apfelweinlokal genossen wir regionale Gerichte und vorwiegend Apfelwein (auch ohne Alkohol).

Um 14.45 brachen wir wieder auf. Die S3 brachte uns vom Südbahnhof in die Innenstadt zur Hauptwache. Dort hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die neue Frankfurter Altstadt zu besichtigen. Anschließend gingen wir am Mainufer entlang in Richtung Hauptbahnhof. Bevor wir diesen erreichten, bedankte sich Lothar Bund bei den Wanderführern für die schöne und informative Wanderung, zu dessen Gelingen natürlich auch das frühlingshafte Kaiserwetter beigetragen hatte. Vom Frankfurter Hauptbahnhof brachte uns der Regionalzug in 20 Minuten nach Darmstadt  zurück.  

Die Wanderführer: Herbert und Renate Reininger

 

 

                             

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