Ortsgruppe des Odenwaldklubs

               Wanderberichte zu den erfolgten Wanderungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderbericht zur 6. Wanderung am 11.03.2018 

 von Schlierbach, Ziegelhausen nach Neckarsteinach. 

Am Sonntag, 11.03.2018 trafen sich 12 Wanderbegeisterte um 8.15 Uhr im Darmstädter Hauptbahnhof.

Pünktlich um 8.30 Uhr fuhren wir mit der Bahn über Heidelberg (umsteigen) nach Schlierbach, Ziegelhausen. Unterwegs stiegen noch fünf Wanderer zu.

Schlierbach, Ziegelhausen erreichten wir um 10.03 Uhr.

Dort begrüßten die Wanderführer die Wanderschar, 8 Mitglieder und 9 Gäste, besonders vorgestellt wurden unsere neuen Mitwanderer Peter Weidekamp und Karl Sonneck.

Über die Neckarbrücke starteten wir nach Ziegelhausen. Dann führte der Weg kräftig bergauf. Nach ca. 30 min erreichten wir eine Hütte in der wir Frühstücksrast hielten und die schöne Aussicht auf den Neckar und das Neckartal genossen.

Wie fast schon gewohnt wurden auch Stärkungstropfen ausgeschenkt.

Gut gestärkt, was auch nötig war, ging es weiter bergauf, dann mal wieder bergab und wieder bergauf, vorbei an den Jägerfelsen, der Bligger Linde, amTeufelsstein und der ehemaligen Burg Schadeck (Schwalbennest). Dort mussten wir uns an einem Bauzaun vorbeizwängen, da der Weg dort neu befestigt wurde und noch nicht wieder freigegeben war. Nun ging es abwärts, vorbei an der Hinterburg, der Mittelburg und der Vorderburg nach Neckarsteinach. Dort begann der letzte sehr steile Aufstieg zur Mannheimer Hütte. Sogar die Sonne die uns bisher etwas stiefmütterlich bedacht hatte, zeigte sich in voller Pracht obwohl wir sie jetzt eigentlich nicht gebraucht hätten. Gut durchgeschwitzt erreichten wir um 13.30 Uhr mit einer halben Stunde Verspätung unsere Mittagsrast, die Mannheimer Hütte.

Wir durften in einem separatem Raum Platz nehmen, mit einem uns gut wärmendem Holzofen, in den auch zeitweise Holz von uns nachgelegt wurde.

Nach dem Essen ergriff Lothar Bund die  Gelegenheit und dankte den Wanderführern Wolfgang Nichelmann und Michael Wambold für die schöne aber anstrengende Wanderung mit herrlichen Ausblicken auf den Neckar und die Neckarumgebung.

Nach der Mittagspause wanderten wir nur noch abwärts zum Bahnhof Neckarsteinach.

Mit der Bahn ging er um 16.42 Uhr zurück nach Darmstadt, das wir um 18.28 Uhr erreichten. 

Die Wanderführer: Michael Wambold und Wolfgang Nichelmann

Wanderbericht: Wanderung Nr.8 am 28.3. Rheinterrassenweg von Nackenheim nach Nierstein.

Im HBF Darmstadt trafen sich 16 Wanderer um 10Uhr20. Wanderführer Dieter Frank stellte Reny Damm als neuen Gast vor. Am Bahnsteig 9 angekommen, erfuhren wir, dass der Zug 10 Min. Verspätung hat. In Weiterstadt stiegen Wanderführer Karl Kunz mit seiner Frau und Ehepaar Gallinat ein, so dass wir insgesamt 20 Teilnehmer waren. In Mainz – Römisches Theater erfolgte der Umstieg in den Zug nach Nackenheim um 11Uhr 57. Ankunft Nackenheim um 12Uhr11. Wanderführer Karl Kunz sprach die einleitenden Worte und endete mit dem Goethe-Zitat: „Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken“. Wir wanderten zum Rathaus von Nackenheim. Nach dem Tode Carl Zuckmayers brachten die wieder versöhnten Nackenheimer, an dem 1751 errichteten Gebäude, eine Büste an, die an den 1896 in Nackenheim geborenen Schriftsteller erinnert. Carl Zuckmayer wurde 1925 mit dem in Berlin uraufgeführten Lustspiel „Der fröhliche Weinberg „ berühmt. Die Nackenheimer waren anfangs über den Inhalt empört, so dass bei der ersten Aufführung in Mainz Stinkbomben fielen. So nebenbei wurde erwähnt, dass er das Drehbuch für den Film „Der Blaue Engel“ schrieb. Es folgten unter anderem seine berühmtesten Werke: Der Hauptmann von Köpenick. Schinderhannes und des Teufels General. Carl Zuckmayer starb 1977 in Visp im Wallis. Nach dieser kleinen Kulturspritze ging es weiter über den fröhlichen Weinberg auf dem asphaltierten Rheinterrassenweg in Richtung Nierstein. Oben angekommen, erwartete uns ein schöner Ausblick ins Rheintal. Die Skyline von Frankfurt war erkennbar. In der Höhe von Bodenheim ragte das Dach vom Hofgut Langenau heraus. Ein Blick nach unten zeigte uns die Insel Kisselwörth und den Inselhof aus dem 19. Jahrhundert. Für eine Schnapsrunde war es hier zu windig, so dass wir zum Aussichtspunkt Ehrenkreuz etwa 2 km weiter wanderten. Die Herzerweiterungstropfen wurden verteilt. Einige packten hungrig ihr Brot aus, so dass wir eine kleine Pause einlegten. Zeitweise kam die Sonne hervor, vom zuvor angesagten Dauerregen keine Spur. Wir konnten in der Ferne den Melibokus und rheinaufwärts Nierstein erkennen. Wir gingen an dem Weinberghäuschen Schwibinger vorbei und weiter zur „Schönsten Weinsicht“, ein Aussichtspunkt auf dem Brudersberg, etwa 5km von Nackenheim entfernt. Hier verbrachten wir windgeschützt den Rest der Mittagszeit. Ein Schild erklärte uns die Weinlagen auf dem Roten Hang. Die älteste Weinlage in Deutschland, die Glöck, urkundlich seit 720, wurde erwähnt. Es folgte der schönste Abschnitt des Rheinterrassenwegs mit Blick auf Rhein und Nierstein. Vorbei ging es an der Fockenberghütte, die schon einmal Raststätte bei der WCF-Männertour war. Anschließend erreichten wir die Niersteiner Warte, ein Wartturm aus dem 14.Jahrhundert. Der Rheinterrassenweg führt nun hinab nach Nierstein. Ein Fasan flüchtete vor uns. Es fing leicht zu regnen an, wir schalteten daher den Laufschritt einen Gang höher, so dass wir um ca. 15 Uhr im Gutsausschank Staiger eintrafen. Die Wanderstrecke betrug ca.10km.

Gut verköstigt und froh gelaunt verließen wir um 17 Uhr 30 die Gaststätte.

Auf dem Niersteiner Bahnhof bedankte sich Lothar bei den Wanderführern. Es regnete leicht, wir aber spürten diesen Regen nicht. Um 17Uhr54 etwas verspätet, folgte die Bahnfahrt nach Mainz – Römisches Theater. Auch die Weiterfahrt nach Darmstadt verspätete sich etwas. Ankunft im Darmstädter Hauptbahnhof  um. 19Uhr.

Für den sehr guten Verlauf der Rheinterrassen-Wanderung bedanken sich die Wanderführer

Familie Kunz und Frank

Wanderbericht zur 10.Wanderung ins Fischbachtal.

Am 14.April 2018 trafen sich um 9Uhr30 am Ostbahnhof 9 WCF-Mitglieder und 19 Gäste.

Zug-Abfahrt : 9Uhr48. Im Zug trafen wir 1 Mitglied und einen Gast.

Ankunft in Reinheim:  10Uhr5. Umstieg in den  Bus MO2 mit Abfahrt: 10Uhr15.

Ankunft in Niedernhausen/Schwimmbad: 10Uhr30. Hier erwartete uns Horst Spieß mit 2 Gästen aus Groß-Umstadt, also insgesamt 33 Wanderer.                                                                               Wanderführer Karl Kunz hielt die Begrüßungsrede. Es folgte eine Erläuterung zur Gemeindegliederung. Kultur und Sehenswürdigkeiten vom Renaissance-Schloß und Bollwerk wurden erwähnt. Nach der Wegbeschreibung erfolgte der Start der Wanderung mit einem kräftigen „Frisch auf“. Wir wanderten, stetig ansteigend, auf den Teilstücken der Rundwanderwege 1,2 und 3 zum Ortsausgang von Lichtenberg. Weiter auf dem Panoramaweg F1 gelangten wir zum alten Lichtenberger Brunnen. Kurze Frühstückspause mit der Vergabe von Herzerweiterungstropfen .Rita entdeckte einen Frosch im Brunnenbecken-Eingang. Ein talabwärtsgehender Verbindungsweg führte uns nach Billings. Vorbei an der schneckenförmigen Kirche und dem Fischbach ging es wieder bergauf nach Meßbach. Hier machten wir bei der „Eisernen Kuh“ einen Milchverkostungs-Stopp. Weiter bergauf ging es vorbei an der Schutzhütte „Ernst Ehrhardt Ruhe“. Oben angekommen hatten wir insgesamt 240 Höhenmeter überwunden, einigen Wanderern merkte man das an. Um 13Uhr18 trafen wir in der Nonroder Gaststätte „Zum Rodensteiner“ zur Mittagsrast ein. Sehr gut verköstigt, ging es um 15Uhr45 auf dem Panoramarundweg F1 Richtung Niedernhausen weiter. Am nächsten Rastplatz angekommen, wurden zwecks Verdauung, die Schnaps- und Likörreste verteilt. Herbert bedankte sich bei den Wanderführern. Gemütlich wanderten wir zum nächsten Aussichtspunkt mit herrlichen Blick auf Niedernhausen und Lichtenberg . Ein Gruppenfoto dokumentiert den schönen Blick auf Schloß und Bollwerk. In unmittelbarer Nähe hielt ein Falke mit Erfolg, Ausschau auf Beute. In Niedernhausen angekommen stellten wir fest, dass der Bus hier erst in 45 Minuten ankommt. Wir beschlossen daher bis zur Bushaltestelle Schwimmbad, entlang dem Fischbach, auf dem F1 weiterzuwandern. Die Wartezeit verkürzte sich so um ca.30 Minuten. Der ankommende Bus hatte eine Verspätung von 6 Minuten.  Der Bus konnte seine Verspätung auf der Weiterfahrt nicht einholen, sodass in Reinheim angekommen, der Zug uns vor der Nase wegfuhr. Der nächste Zug brachte uns um 19Uhr10 an den Ostbahnhof. Eine schöne, von Karl Kunz ausgesuchte Wanderung ging zu Ende.

Für die rege Beteiligung bedanken sich die Wanderführer 

Familie Frank und Kunz.

Wanderbericht zur 11. Wanderung am 29. April 2018

nach Eberbach „Auf dem Pfad der Flussgeschichte“ 

Um 8.48 fuhren 9 Mitglieder und 25 Gäste mit der Odenwaldbahn nach Eberbach, wo sie von den Wanderführern Herbert Reininger und Günther Schäfer begrüßt wurden.  

Leider konnte die geplante Schifffahrt nicht stattfinden. Hartmut Endner nahm sich der Nichtwanderer an und führte sie durch Eberbach, wobei er zu vielen alten Häusern Interessantes zu erzählen wußte. Zum Mittagessen kehrte diese Gruppe in der Gaststätte „Zum Adler“ ein. 

Die Wandergruppe mit 25 Personen startete auf dem Neckarsteig ständig bergauf bis zur Ludwig-Neuer-Hütte, von wo man einen herrlichen Ausblick auf das Neckartal hat. Hier wurde die Frühstücksrast eingelegt. Zur Stärkung verwöhnten die Wanderführer die Wanderschar mit flüssigen Genüssen und Müsliriegeln. Der weitere Weg führte uns auf Serpentinen steil aufwärts, bis wir die Hochebene Scheuerberg erreichten und auf ebenem Weg die schöne Landschaft in herrlichem Frühlingsgrün genießen konnten. Nach einer Stunde ging es wieder der Markierung  gelbes F folgend bergab nach Eberbach. Hier trafen wir uns mit der anderen Gruppe im „Adler“ zum Mittagessen. Die Zeit, die uns bis zur Abfahrt des Zuges verblieb, verbrachte ein jeder auf seine Weise, z.B. im Café Victoria um die Victoria Torte zu geniesen. Pünktlich um 16.39 fuhren wir wieder nach Darmstadt zurück. Vorsitzender Christlieb Schlender dankte während der Fahrt im Zug den  beiden Wanderführern für die schöne Wanderung bei bestem Frühlingswetter. 

Die Wanderführer: Herbert Reininger  und Günther Schäfer

 

 

                             

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